Känguruwettbewerb

Jedes Jahr nimmt das Alexander-Hegius-Gymnasium an dem Mathematikwettbewerb „Känguru der Mathematik“ mit den Klassen 5-12 teil.

Der Wettbewerb findet jedes Jahr zwischen März und April statt.

Es handelt sich um ein Multiple-Choice-Wettbewerb des Faches Mathematik, dem sich über 6 Millionen Schülerinnen und Schüler, aus mehr als 50 Ländern stellen. Hierbei sind in 75 Minuten je 24 Aufgaben in den Klassenstufen 3/4 und 5/6 bzw. je 30 Aufgaben in den Klassenstufen 7/8, 9/10 und 11-13 zu lösen. 

Woher kommt der Wettbewerb?

Die Idee für den Multiple-Choice-Mathematik-Wettbewerb stammt von Peter O’Holloran, einem Mathematiklehrer aus Sydney. 1978 startete der Test in Australien gleich mit 120.000 Schülern, die Auswertung erfolgte computergestützt. Nach wenigen Jahren nahmen auch viele Länder aus der Südpazifikregion teil.

Anfang der 90er Jahre stießen zwei französische Mathematiklehrer (André Deledicq und Jean Pierre Boudine) auf den Test und beschlossen auch in Frankreich einen solchen Wettbewerb zu veranstalten. Den australischen Erfindern zu Ehren wurde der Test „Kangourou de Mathématique“ getauft. Da die Zahl der teilnehmenden Länder stetig wuchs, wurde im Sommer 1994 der internationale Verein „Kangourou sans frontieres“ (Känguru ohne Grenzen) mit Sitz in Paris gegründet. Er befasst sich seitdem mit der internationalen Koordinierung und vor allem der Vorbereitung der Aufgaben.

In Deutschland wird der Wettbewerb von dem Verein Mathematikwettbewerb Känguru e.V. organisiert, der am Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin beheimatet ist.

Welches Ziel hat der Wettbewerb?

Im Vordergrund steht dabei die Fähigkeit, logisch zu kombinieren, „plumpes Auswendiglernen“ von Formeln sei nicht hilfreich. Da dieser Wettbewerb weltweit ausgetragen wird und sich in vielen Ländern ständig wachsenden Zuspruchs erfreut, ist er mittlerweile der teilnehmerstärkste Schüler-Wettbewerb überhaupt; so nahmen allein in Deutschland im Jahr 2009 mehr als 800.000 Schülerinnen und Schüler teil.

Bei einer erstmaligen Beteiligung am Wettbewerb ist es sinnvoll, sich mit der Art der Aufgaben vertraut zu machen. Dies geschieht am besten über Aufgaben der Vorjahre, die im Internet zum Ausdrucken (www.mathe-kaenguru.de) oder Mr. Peaceful‘s Mathe Seite (www.new-ways.ci-it.de) oder als Online-Quiz (www.schuelerlexikon.de) zur Verfügung stehen.

Startgeld, Auswertung, Urkunden und Preise Der Wettbewerb finanziert sich selbst. Zur Deckung der Kosten für Vorbereitung, Organisation, Auswertung und Preise ist durch jeden Teilnehmer ein Startgeld von 2,00 Euro zu entrichten. Die Auswertung erfolgt zentral. Die aus den Schulen an den Mathematikwettbewerb Känguru e.V. übermittelten Daten werden elektronisch ausgewertet und die Punkte errechnet. Jeder Teilnehmer des Känguru-Mathematikwettbewerbs erhält eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl und dazu eine Aufgaben-und-Lösungen-Broschüre sowie einen „Preis für alle”. Für die deutschlandweit Besten gibt es 1., 2. und 3. Preise, und an jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung” (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt. Die Anzahl der 1., 2. und 3. Preise wird für jede Klassenstufe getrennt festgesetzt, prozentual jeweils gleich, so dass rund 5 Prozent der Teilnehmer einen Preis erhalten. So erhielt beispielsweise im Jahr 2011 eine Schülerin oder ein Schüler der Klassenstufe 3 bereits mit 87,50 Punkten einen 1. Preis, die Viertklässler jedoch erst mit 103,50 Punkten, obwohl die Kinder aus der 3. und 4. Klasse dieselben Aufgaben lösten. 

Die Ergebnisse und Gewinner werden immer kurz nach den Osterferien bekanntgegeben.