23 - 01 - 2019

„What a wonderful world…“

Unter der Ankündigung „BenHaRosh – alles Gute zum neuen Jahr war zum Neujahrskonzert am AHG eingeladen worden. Und gemäß dem Titel „What a wonderful world“ durfte das Publikum teilhaben an der wunderbaren Welt der Musik. „Schule ist mehr als Unterricht“ hob Schulleiter Michael Hilbk in seinen Begrüßungsworten hervor, um auszudrücken, welche Rolle das Musizieren nicht nur für die Schule spielt, sondern für jeden einzelnen, der an diesem Abend beteiligt ist. So bedankte er sich nicht nur bei denen, die auf der Bühne ihre Talente zum Klingen bringen, sondern auch bei denen, die hinter der Bühne ihren Einsatz im Technik Team versehen. Denn nur so konnte ein Publikum das genießen, was die unterschiedlichen musikalischen Beiträge auszeichnete.

Worte reichen kaum aus, um das zu beschreiben, was geboten wurde. Zum einen eine Bandbreite an unterschiedlichen Darbietungen: Von Solo-Klavierstücken von erhabener Musik, die tatsächlich an den Menschen erinnern mögen, der getragen ist von Höherem als sich selbst bis zum Hip-Hop-Tanz der Fünft- und Sechstklässlerinnen. 

Was aber maßgeblich beeindruckt hat, ist, dass sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrerinnen Frau Gremm und Frau Gröner den Zuhörenden einen Einblick gewährt haben in ihr Innerstes. Dann, wenn eine Greta Beddies (EF) versunken und konzentriert auf das, was sie gerade tut, nämlich singend dem Leben begegnen mit ihrer Fassung von „Oft gefragt“ (AnnnMayKantereit), etwas mitteilt und schenkt, wovon sich das Publikum beschenken ließ und mit einer Stille antwortete, die ganz Ohr ist. Dieses hochaufmerksame Publikum kennzeichnete sämtliche Auftritte und ließ sich durch die Künstler_innen in den Zauber mit hinein ziehen. Da waren das anspruchsvolle Zusammenspiel der AHG-Combo, in der Eva Gröner nicht nur am Saxophon überzeugte, sondern auch mit nur einer Handbewegung den Musikern den Einsatz erleichterte. Da war Kevin Böyer, der kurzfristig für eine erkrankte Schülerin eingesprungen war, Klavier spielte und sich in die Herzen der Zuschauer_innen.

Da war die Klasse 5c unter der musikalischen Leitung von Stefan Heskamp und vor allem unter der Leitung ihres Mitschülers Georg, der Gitarre spielte in einer Ernsthaftigkeit, Leidenschaft und Leichtigkeit, dass einem ganz warm uns Herz wurde.  Da waren Dania und Zara-Nur (Q2) mit ihrer Version von „Dernière danse“, die die Worte Hilbks zum Klingen brachten „Musik bildet. Und Musik bildet Persönlichkeit“. 

 

Mit dem Song „Mama, ich bin nicht mehr klein“ aus dem Musical „Hairspray“ erzählte der vokalpraktische Kurs davon, dass eigentlich alle äußeren Merkmale hier auf der Bühne zweitrangig zu bewerten sind. Was zählt, wurde laut und klar und unmissverständlich mit den Stimmen von Emma Gebker, Johanna Gerwing und Alina Hund in die Welt gesungen. Was zählt ist, dass alle Beteiligten mit der Musik über sich hinaus wachsen und groß sind und ganz großartig überzeugt haben! Denn: Schule ist mehr als Unterricht.

Dankesworte der SV an die verantwortlichen Lehrkräfte!