Abiturjahrgang 2002!

Am Samstag, den 13.08.2022 traf sich die Abiturientia 2002 des Alexander-Hegius-Gymnasiums zum 20-jährigen Abiturjubiläum an ihrer alten „Penne“. Groß war die Wiedersehensfreude und man hatte sich viel zu erzählen. Die ehemaligen Schüler:innen freuten sich sehr darüber, dass auch zwei ihrer alten bzw. ehemaligen Lehrkräfte mit dabei waren, um über die „alten Zeiten“ zu plaudern. Die Wiedersehens-Freude war auch bei Heike Vellguth und Rüdiger Daum groß.

Der stellvertretende Schulleiter Lars Vogel führte die ehemaligen Schüler:innen durch das Schulgebäude und gewährte Einblicke in den heutigen Schulalltag am Alexander-Hegius-Gymnasium. Die ehemaligen Schüler:innen erfuhren von anstehenden Baumaßnahmen, erhielten aber auch altbekannte Einblicke in Gebäudetrakte, die sich seit ihrem Abitur nicht verändert hatten. Herr Vogel erläuterte den Schulalltag an einer erst kürzlich prämierten „digitalen Schule“ sowie die generellen Veränderungen im schulischen Kontext, die sich in den letzten 20 Jahren ergeben haben.

Im Anschluss an die Schulführung trafen sich die ehemaligen Schüler:innen noch im privaten Rahmen zu einem kleinen Umtrunk. 

#team_ahg 

#alle_in_einem_boot

Erfahrung von Freiheit! - Abiturentlassfeier 2022

„Ich wünsche Ihnen die Erfahrung von Freiheit in ihrem Leben, sodass Sie selbstbestimmt handeln und ihren Lebensweg gehen können, wie Sie sich ihn vorstellen und erhoffen.“ Mit diesem Wunsch für die Abiturientia 2022 des Alexander-Hegius-Gymnasiums verabschiedete Schulleiter Michael Hilbk am Samstag, den 11. Juni in seiner Rede 94 Abiturientinnen und Abiturienten.

Nach der ökumenischen Segensfeier in der Marienkirche wurde die feierliche Entlassung im Kulturquadrat fortgesetzt. Und zwar endlich wieder mit dem würdevollen Einzug aller Schüler:innen unter der Leitung ihres Oberstufenkoordinators Marius Sondermann. Eltern, Lehrkräfte, SV-Schüler und auch weitere Zugehörige der Abiturientia genossen diesen festlichen Akt, der coronabedingt in den letzten beiden Jahren nicht stattfinden konnte. 

In seiner Rede erinnerte Hilbk an die überstandene Zeit pandemiebelasteten Lernens, vor allem aber legte er seinen Schwerpunkt auf die Güter eines demokratischen Wertesystems: Freiheit, Mitbestimmung und Respekt. Was sich alltäglich anhören könnte, stellt die Grundlage selbstbestimmter Lebensentscheidungen dar und Hilbk ermutigte dazu, diese zu treffen und immer wieder auch in Frage zu stellen, um seinen ganz eigenen Weg gehen zu können.

Die Bürgermeisterin der Stadt Ahaus, Frau Voß gratulierte in ihrem Grußwort aufs herzlichste. Auch wenn das Abiturzeugnis den höchsten Schulabschluss darstellt, so relativierte sie die Leistungen, die allein in Noten gemessen werden können. Talente und Fähigkeiten sind unterschiedlich verteilt und es sollte das in den Blick genommen werden, was der/ die Einzelne mitbringt und in seinem Leben erfolgreich verwirklicht. 

Was das musikalische Talent anging, so brillierten Katharina Wolters (EF), Joshua Gramatzki (Abiturient) und Stefan Heskamp als Live-Acts zwischen den unterschiedlichen Reden und der Zeugnisvergabe. 

Manfred Nollmann übernahm die Ansprache in seiner Rolle als Beratungslehrer der Stufe und setzte sich in historisch-amüsanter Weise mit dem Motto der Stufe „Abilymp – Die Götter verlassen die Schule“ auseinander. Ralf Schwietering beeindruckte in der Q2 nicht nur als Beratungslehrer, sondern unterrichtete zusätzlich zu seinen Fächern Mathe und Religion in den letzten Wochen anspruchsvolle Figuren des Disco-Fox, um tanzfreudige Abiturient:innen auf den Ball vorzubereiten. 

So bedankte sich in seiner Rede auch Mathis Stegemann für jegliches Engagement aller Unterrichtenden.

Mit der Überreichung der Zeugnisse durch Schulleiter Michael Hilbk, den stellvertretenden Schulleiter Lars Vogel und Oberstufenkoordinator Marius Sondermann wurden die Schüler:innen nun offiziell zu Ehemaligen des AHGs. Passend zu diesem neuen Status beglückwünschte sie Sina Kuipers vom Verein der Ehemaligen und ehrte mit Buchgeschenk und einer fünfjährigen Mitgliedschaft Mathis Gesing und Darius Hörst, die ihr Abitur beide mit der Bestnote 1,0 bestanden haben. 

Der Glückwunsch geht selbstverständlich an alle Abiturient:innen, die auf ihren unterschiedlich herausfordernden Wegen ihre Laufbahn am AHG erfolgreich abgeschlossen haben!

Der Barbier von Sevilla

Am Mittwoch, den 11. Mai, verwandelte sich die Aula des AHGs in der 3./4. Stunde in ein Opernhaus! Das Opernensemble der Kölner Opernkiste kam nach Ahaus, um nach langer Coronapause, den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen fünf und sechs die Welt der Oper nahezubringen.

In altersgerechter Weise gingen die spielfreudigen Darsteller an die Oper „Der Barbier von Sevilla“ von Gioachino Rossini heran. So wurden zwischendurch einzelne Elemente erklärt, das Publikum wurde befragt und aktiv mit einbezogen. Es wurden sogar Darsteller:innen aus dem Publikum rekrutiert: ein Gitarrist, vier Soldaten, zwei Blumenmädchen und auch Frau Olthues als Notarin, die unter großem Beifall bei dem Stück mitspielten. Da die Oper im Musikunterricht gut vorbereitet worden war, konnten die Darstellenden ganz unkompliziert in ihre Rollen schlüpfen! Mit beeindruckenden Stimmen sangen die drei Opernsänger, die sämtliche Charaktere der Oper übernahmen, ihre Arien und erfüllten – ganz ohne Mikro und Verstärker – die Aula mit Wohlklang. Am Ende gab es für alle Darsteller:innen einen wohlverdienten langen Beifall.

Applaus verdient auch der Förderkreis des AHGs, der traditionsgemäß und dankenswerter Weise die Aufführung unterstützte!

Außerdem bedanken wir uns bei der Kölner Opernkiste für die gelungene Vorstellung und freuen und auf eine weitere Aufführung für die Erprobungsstufe im nächsten Schuljahr!

„In Church - wir sind Teil IN dieser Kirche“

Mit den Worten „In Church – wir sind Teil IN dieser Kirche“ veranschaulichte Rainer Teuber aus Essen seine Situation in der kath.Kirche. Rainer Teuber gehört zu der Initiative #outinchurch, einem Zusammenschluss queerer Menschen, die sich seit dem 24. Januar 2022 öffentlich geoutet haben. Das besondere dieses Outings besteht darin, dass diese etwa 180 Menschen bei der Katholischen Kirche arbeiten, bzw. in Einrichtungen, die arbeitsrechtlich der Kirche unterstehen. Das bringt mit sich, dass diesen Menschen vertraglich untersagt wird, ihre persönliche, sexuelle Identität oder Partnerschaftsform zu leben. Und das bringt mit sich, dass zahlreiche, wesentlich mehr als diese 180 Menschen, seit Jahrzehnten verstecken müssen, was zu ihnen gehört, was sie sind und was sie lieben. Menschen, die in Schulen arbeiten, die als Seelsorgende in Krankenhäusern, Gemeinden und Hospizen anderen Menschen beistehen, Menschen, die ihre Talente und Fähigkeiten haben, um ein gesellschaftliches, tragfähiges und kulturelles Miteinander aufrecht zu erhalten. 

Rainer Teuber arbeitet als Leiter der Museumspädagogik im Domschatz des Bistums Essen. Seit über 25 Jahren ist die Katholische Kirche schon sein Arbeitgeber, aufgewachsen ist er in einer christlich geprägten Familie und der Glaube, das Vertrauen in einen Gott der Nächstenliebe und Barmherzigkeit gehören für ihn und seinen Mann selbstverständlich zum Leben dazu. Die Grundlage eines solchen Glaubens sieht er in der eindeutigen Zusage Gottes an jeden Menschen, unverbrüchliche Würde zu besitzen. Die Zusage, mit Menschenwürde ausgestattet zu sein, also das „Ja“ Gottes zum Leben, unabhängig davon in welch bunten Facetten es sich zeigen mag. 

Sein Outing innerhalb der Kirche ist drei Jahre her und hat sich fast zufällig auf einer kirchlichen Veranstaltung ergeben, bei der es um die unsäglichen sexualisierten Verbrechen so vieler Kirchenmänner ging. Als dabei immer wieder Pädophilie und Homosexualität in einen Zusammenhang gesetzt wurde, konnte Teuber nicht anders als mutig, klar und sehr persönlich diesen Zusammenhang zu entzerren und den darin bestehenden absoluten Widerspruch aufzulösen. Das tat er nicht nur mit Worten kund, sondern vor allem mit dem Bekenntnis zu seiner jahrelangen Partnerschaft auf Augenhöhe und der Liebe zu seinem Partner. Als am darauf folgenden Tag der Generalvikar, also der zweithöchste Mitarbeiter des Bistums, anrief, befürchtete Teuber den Verlust seiner Arbeitsstelle. Diese Befürchtung erfüllte sich nicht, es gab ein gutes Gespräch und Teuber bekam die Gelegenheit in Zusammenarbeit mit dem Bistum Essen ein progressives Bild zu erarbeiten im Hinblick auf die sexuelle Identität kirchlicher Mitarbeiter. Und er hatte – ob zufällig oder nicht – die Gelegenheit, in der Öffentlichkeit sichtbar zu werden. 

Dieses Sichtbarsein merkt man ihm an. Die Atmosphäre im Gespräch war geprägt von Offenheit für sämtliche Fragen der Schüler:innen und weil Rainer Teuber sich nicht länger verstecken muss, war der Raum da und offen, in dem alle anderen genauso sichtbar sein dürfen, wie sie sind und wie unterschiedlich sie sind. Das sollte doch die Sprache der Kirche sein! Oder wie Rainer Teuber es formulierte: Für eine Kirche der Nächstenliebe und Menschenwürde ist das herrschende System einer von Macht geprägten Amtskirche mehr als unwürdig. 

Dankbar für das Teilen seiner Erfahrungen im Glauben, in der Kirche und in der Initiative #outinchurch zeigten sich die Schüler:innen der Religionskurse der Ef und Q1 und ihre Lehrkräfte Stephanie Müller und Andrea Eiling!

Rainer Teuber
„Dankeschön“ sagten stellvertretend die EF-Religionskurslehrerinnen Stephanie Müller und Andrea Eiling

Von der Klagemauer zur Hoffnungsperspektive … - Positionierung zum christlichen Religionsunterricht

An der Marienkirche in der Ahauser Innenstadt wurden große Elemente in Form einer Klagemauer angebracht. Anders als bei der Westmauer in Jerusalem sind hier keine kleinen Briefe und Zettel hinterlassen worden, sondern hier ist in großen Buchstaben zu lesen, was in der Kirche zu beklagen ist. 

Auch wir haben uns mit einem Religionskurs beteiligt und die Schüler:innen haben deutliche Ausdrücke für das gefunden, was mehr als reformbedürftig ist. 

Aufgrund dessen, dass wir einen verantwortungsbewussten und diskussionsfreudigen Religionsunterricht als Lehrfach für Menschen, die unterwegs sind, verstehen, äußern wir uns. 

Weil wir es unerträglich finden, für eine Kirche zu stehen, in der rollenmächtige Kleriker nicht in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen und statt dessen mit theologisch überfrachteten Frömmigkeitsfloskeln ihre Gewänder rein waschen.

Das, was dort gerade und immer wieder zu Tage tritt und getreten ist, das ist nicht unsere Auffassung von gelebtem Glauben. Das ist nicht unsere Auffassung von Glaubensgemeinschaft.

Nein, unsere Hoffnung sind Menschen, die ihren Weg gehen. 

Unsere Werte sind die urbiblischen Werte von Liebe, Erbarmen, Angesehen werden und Vertrauen. Und zu unseren Werten gehört es, die Sehnsucht danach wach zu halten.

Unsere Hoffnung und unser Gefühl von christlicher Glaubensgemeinschaft sind in einer Art wieder auferstanden mit dem Mut und dem Engagement der Initiative #outinchurch. Das größte Comingout von Mitarbeitenden in der katholischen Kirche. Menschen, die sich nicht länger aufgrund von menschenunwürdig und missverstandener Lehre zur Sexualität, unangebrachtem Machtgebaren und falschem Loyalitätsverständnis verstecken wollen. Menschen, denen ihr Glaube wichtig ist und die in dieser Kirche beheimatet sind. Mit der erschütternd bewegenden Dokumentation „Wie Gott uns schuf“ ( https://www.ardmediathek.de/video/wie-gott-uns-schuf/wie-gott-uns-schuf-oder-die-doku/das-erste/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvd2llLWdvdHQtdW5zLXNjaHVmLzIwMjItMDEtMjRUMjI6NTA6MDBfMWUzNjQ3OGQtNjkwZi00Y2M3LWEzMTgtM2Q0NmY0MGY2MDMwL3dpZV9nb3R0XzIwMjIwMTI0X3dpZV9nb3R0X3Vuc19zY2h1Zl9kaWVfZG9rdQ/) kommen diese Menschen zu Wort und lassen damit für uns biblische Wahrheit Wirklichkeit werden. Weil sie mutig sind, weil sie teils Jahre und Jahrzehnte versteckt und verletzt und beschämt gelebt haben. Und weil sie darin nicht stehen bleiben, sondern weitergehen und aufrecht gehen und damit aufrichtiges Glaubenszeugnis ablegen, weil ihnen genau dieser Glaube eben nicht egal ist. 

Der Glaube und das beheimatete Gefühl, die uns durch sämtliches unsägliches Verhalten sog. Würdenträger im Hinblick auf den Umgang mit sexualisierter Gewalt, fast abhanden kommen könnten, dieser Glaube hat trotzdem und immer wieder und immer noch Bestand für uns. Wir möchten dafür einstehen, diese Botschaft und diese Werte weiterzugeben, sie in den Schulalltag zu tragen und im Religionsunterricht zu diskutieren. Weil diese Werte für unser menschliches Zusammenleben so unverzichtbar sind. Weil darin deutlich wird, wie Gottes bunte und vielfältige Schöpfung gemeint ist. Oder wie Pierre Stutz in der Dokumentation ausführt: „Ich bin ein priesterlicher Mensch, weil ich bis heute Frauen und Männer ermutige, Erde und Himmel zu verbinden!“ 

Wir können nicht einfach weitermachen und ignorieren auf welchem Abweg sich die Institution Kirche befindet, wie viele Menschen in Reihen anstehen, um amtlich zu machen, wie unerträglich es ist. 

Aber wir möchten weitermachen, immer noch inspiert von der christlichen Botschaft eines liebevollen Gottes, von der Botschaft der Barmherzigkeit und Liebe. Weil wir es für wertvoll erachten, diese Werte weiterzugeben, weil unser christlicher Glaube Situationen im Leben nicht beantworten und lösen kann, aber weil es dieser Glaube und dieses Vertrauen sind, die mit aushalten lassen. 

Für die Fachschaft Religion (kath. & ev.): Stephanie Müller, Andrea Eiling, Melanie Averbeck, Ruth Gerlach, Ingrid Terwolbeck-Hinkers, Stefanie Kauling, Michael Hilbk, Patrick Spell, Uta Klein, Ralf Schwietering

"Wir trotzen dem Wetter!" #SpendenlaufAHG

„Solidarität ist, wenn über 500 Schüler:innen bei Schneegriesel und Temperaturen nahe 0 Grad C für den guten Zweck zum Teil über 30 km laufen.“ – So formulierte es am Ende des Vormittags Christian Hentschel aus dem Team der Lehrkräfte, die den Spendenlauf im Eiltempo geplant und vorbereitet haben. Die Idee, Spenden zu sammeln, wurde mehrfach von Schüler:innen geäußert und tatkräftig von der SV – Kaspar Sinthern, Jule Grummel, Antonia Pöpping und Joris Garming – umgesetzt, die dabei natürlich unterstützt wurden von einem Team aus Lehrkräften (Frau Gremm, Herr Heide, Frau Eiling und Herr Feldmann gehören ebenfalls dazu). 

Sicherlich gibt es weitaus bessere Bedingungen, um laufend oder joggend für die Menschen, die vom Ukraine-Krieg betroffen sind, zu unterstützen. Aber das Gefühl, etwas tun zu können in aller Ohnmacht angesichts der Bilder von Zerstörung und Leid, durfte trotzdem überwiegen und alle Beteiligten setzten so gemeinsam ein deutliches Zeichen für Menschlichkeit. 

Jeden gelaufenen Kilometer honorierten Spendende, um die die Schüler:innen sich im Vorfeld bemüht hatten. Auch wenn das Einsammeln der Beiträge noch nicht abgeschlossen ist, so lässt sich schon  jetzt  absehen, dass sich der Spendenbetrag im fünfstelligen Bereich bewegen wird. 

Wir sind sehr dankbar und stolz, dass dieses Ereignis möglich gemacht und verwirklicht wurde und natürlich freuen wir uns über die sportlichen, zum Teil Höchst-Leistungen unserer Schüler:innen!

Das Ergebnis mit der Höhe der Unterstützung für die vom Krieg betroffenen Menschen werden wir zeitnah mitteilen!

Positionierung unserer Fachschaft Russisch

Der Angriffskrieg in der Ukraine hat auch uns als Russisch-Fachschaft schockiert und entsetzt. Wir verdammen die Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die dort stattfinden und wünschen dem ukrainischen Volk Frieden und die Bewahrung ihrer demokratischen Freiheit und Unabhängigkeit! Gleichzeitig liegt es uns am Herzen, dass die russische und russischstämmige Bevölkerung nicht mit den Ansichten ihrer Regierung gleichgesetzt wird. Wir sind solidarisch mit der Ukraine und den Menschen in Russland, die gegen den Krieg und für die Demokratie eintreten. Wir pflegen weiter enge Kontakte zu unseren Freundinnen und Freunden in Russland und bekommen auch von dort vielfältige Botschaften gegen den Krieg. Unsere große Hoffnung ist, dass Völkerverständigung, Begegnungen und kultureller Austausch weiter möglich bleiben bzw. bald wieder möglich werden!

Für die Russisch-Fachschaft: Anja Pudlatz, Michael Joswig, Oksana Isaak

Bild:

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Félicitations - Sprachdiplome DELF erhalten!

Mit Bravour gemeistert haben 4 Schülerinnen aus der Oberstufe die DELF-Prüfung (diplôme d’études en langue française) und dafür das Zeugnis vom französischen Erziehungsministerium in folgenden Niveaustufen bekommen:

A2 – Antonia Sophie Pöpping, B1 – Lara Rüßmann, B2 – Charlotte Schulte und Lisa Heynk.

Félicitations! Die Schülerinnen haben in vier Prüfungsteilen ihre schriftlichen und mündlichen Kenntnisse der französischen Sprache mit Erfolg unter Beweis gestellt und mit dem international anerkannten Sprachdiplom DELF eine Zusatzqualifikation erhalten für Studium und Beruf. Es attestiert ihnen, je nach abgelegtem Niveau, grundlegende bis fortgeschrittene Kenntnisse in der französischen Sprache.

Der nächste Prüfungsdurchgang startet bald und alle Französischlernenden ab der Jahrgangsstufe 8 haben die Möglichkeit, die DELF-Prüfung abzulegen. Die Prüfungsvorbereitung erfolgt im Unterricht, bei Bedarf werden jedoch zusätzliche Vorbereitungsstunden für Neueinsteiger_innen angeboten. 

An folgenden Terminen finden die Prüfungen statt: 

schriftliche Prüfung: Samstag, 14. Mai 2022 am AHG

mündliche Prüfung: 10. oder 11. Juni 2022 in Münster.

Weitere Informationen dazu bekommen die Schüler_innen von ihrer Französischlehrkraft. Das Anmeldeformular verschickt Frau Wernsmann bei Interesse gerne. Dazu bitte eine E-Mail an folgende Adresse schicken: monika.wernsmann@ah-ahg.de. Anmeldeschluss ist der 28. März 2022.

AHG - Medienscouts-Schule 2021/22!

Auch in diesem Schuljahr ist das AHG wiederholt als Medienscouts-Schule ausgezeichnet worden. Selbst unter den erschwerten Bedingungen des Distanz – und Wechselunterrichtes wurde das Projekt Medienscouts aufrecht erhalten und die Schule wird nun durch die Auszeichnung für ihre Arbeit belohnt! 

In diesem Schuljahr unterstützen zum Beispiel die bereits ausgebildeten Scouts Thilo Müller und Fabian Buss aus der EF den Kriminaloberkommissar Michael Wanning (Kreispolizeibehörde Borken) bei der Durchführung des Projekttages „Sicherheit im Netz“ in der Jahrgangsstufe 7. Dabei stellten die beiden in der jeweiligen Klasse Aufgaben zum Thema „Sicherheit im Netz“, die die Schüler:innen in Kleingruppen zu bearbeiten hatten. Im Anschluss übernahm Herr Wanning den Workshop und konnte mit zahlreichen Beispielen aus seiner polizeilichen Praxis verdeutlichen, dass Kenntnis, Respekt und Wissen unabdingbar sind, um sich sicher in sozialen Netzwerken zu bewegen. 

Aktuell werden innerhalb einer freiwilligen AG neue Schüler:innen der Stufen 7 und 8 zu Medienscouts ausgebildet, um damit als Peers schon bald den jüngeren Schüler:innen zur Seite stehen zu können. Das sind: Luisa Vortkamp, Lea-Sophie Bleckwedel, Marleen Dummel und Miriam Gerwing.

In der Woche vom 07. bis zum 11. Februar fand am AHG die „Safer Internet Week“ statt. In Anlehnung an das diesjährige Thema des Safer Internet Days „Fit für die Demokratie, stark für die Gesellschaft“ wurden in der Sekundarstufe I Fragen und Aspekte im Hinblick auf ein lebendiges Demokratiebewusstsein thematisiert. Dabei ging es zum Beispiel darum, welche Risiken gerade für junge Menschen bei der Informationssuche im Netz auftreten oder welche partizipatorischen Möglichkeiten in einer digitalen Demokratie genutzt werden können. 

Sogar die angehenden Medienscouts führten in der Klasse 05a einen selbst geplanten Workshop zum Thema „Passwortsicherheit“ durch. Zudem führte die Klasse 08c in der Stadtbibliothek Ahaus eine kleinere Version des Planspiels „FakeHunter“ der Büchereizentrale Schleswig-Holstein durch. Die Schüler:innen lernten dabei, was Fake News sind und wie man diese entlarven kann. Um zu verstehen und auszuprobieren, durften die Schüler:innen dabei auch eigene „fiktive“ Fake News erstellen. 

Die beiden Beratungslehrer der Medienscouts, Markus Hemsing und Andreas Högele, nutzten den „Safer Internet Day“, um sich innerhalb einer Methodenschulung des Kreises Borken zur Prävention exzessiver Mediennutzung fortzubilden.  

Workshop

Schleifen in der HIV-Prävention

In bewährter Tradition wurde auch im vergangenen Jahr die erste Dezemberwoche als HIV-Präventionswoche am AHG begangen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Manuela Brandt von der Aidshilfe Westmünsterland e.V. erarbeiteten Schüler:innen aus der Jahrgangstufe 9 Workshops im Themenkreis HIV und AIDS. Darin informierten sie jüngere Schüler:innen, räumten mit Vorurteilen auf und machten deutlich, was eine Infektion mit einer ansteckenden und unheilbaren Krankheit physisch sowie psychisch bedeutet. Durch die Vermittlung von Manuela Brandt konnte das AHG erneut Mathias Gerschwitz für eine Autor:innenlesung gewinnen. In der bekannt authentischen Art wurde den Schüler:innen des Jahrgangs 9 Einblicke in ein Leben mit dem HI-Virus gegeben. Innerhalb eines kommunikativen Austauschs wurde über persönliche Verantwortung gesprochen. Bei allem Ernst transportierte Mathias Gerschwitz aber immer wieder eine große Lebensfreude.

Traditionsgemäß wurden die Themen ebenfalls in Segensandachten eingebunden. Diesmal ging es um die königliche Würde eines jeden Menschen, was im Klassenverband – im eigens hergerichteten Musikraum G4-1 gefeiert – jeweils eine besondere Atmosphäre mit sich brachte.

Die roten Schleifen als Symbol für die Solidarität zu Menschen mit einer HIV-Infektion wurde natürlich auch in diesem Jahr wieder verkauft. Mit großer Freude konnte die für die Organisation verantwortliche Schüler:innenvertretung die eingenommenen 175,39€ am Donnerstag, den 3. Februar, an Manuela Brandt übergeben. Die Schüler:innen des AHG konnten so einen kleinen Beitrag leisten, um die, aktuell deutlich erschwerte, Arbeit der Aidshilfe Westmünsterland e.V. zu unterstützen.