Was macht man, wenn es keine Programmiersprache gibt, die rationale Zahlen beliebig genau speichern kann? - Man erfindet eine neue - und erhält dafür den Fachpreis der Dr. Hans- Riegel-Stiftung!

Antonia Heinen hat genau das geschafft: In ihrer Facharbeit, die sie im Rahmen des Informatikkurses geschrieben hat, hat sie die Problematik der binären Speicherung von Dezimalzahlen in aktuellen Programmiersprachen genau analysiert und ihre Idee mit der Entwicklung einer Grammatik für eine formale Sprache umgesetzt. Herausgekommen ist die Programmiersprache „Krypton“ und eine Facharbeit, die in den Bereich der theoretischen Informatik einzuordnen ist und von der Jury der Universität Münster als ausgesprochen anspruchsvoll gelobt und mit dem 3. Preis im Fachbereich Informatik ausgezeichnet wurde.

Die feierliche Preisverleihung fand am 27.10.2021 digital statt. Die Westfälische Wilhelms- Universität, das Internationale Centrum für Begabungsforschung und die Dr. Hans Riegel-Stiftung haben zum zwölften Mal die jeweils drei besten Facharbeiten aus den Bereichen Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Erdkunde und Informatik ausgezeichnet. Ziel dieses Wettbewerbs sei es, „Talente zu finden und zu fördern, sie zu begleiten und zu vernetzen“, betonte Prof. Ingeborg Henzler, Vorstandsmitglied der Stiftung.

Das hat bei Antonia schon geklappt. Mit der Arbeit unter dem Titel „Parserlogik – Entwicklung einer typsicheren Programmiersprache zur Behandlung rationaler Zahlen“ hat sie nicht nur Talent, sondern auch Kenntnisse wissenschaftlicher Arbeit unter Beweis gestellt. Das AHG wünscht viel Erfolg beim anstehenden Abitur und dem sich anschließenden wissenschaftlichen Weg.

Individuell fördern "nach" Corona

Die Corona-Pandemie verlangt vor allem jungen Menschen Vieles ab. Die Beschränkungen der letzten eineinhalb Jahr brachten den Verzicht auf Begegnungen und wertvolle Erfahrungen mit sich. Erlebnisse, die den persönlichen Entwicklungsprozess nachhaltig beeinflussen, wurden verschoben oder mussten im Zweifelsfall ausfallen. Auch in der Schule hätten solche Erlebnisse statt finden sollen. Zu den Entbehrungen im sozialen Bereich kommen noch die Verzögerungen im Lernprozess, die sich auch trotz eines guten Distanz- und Hybridunterrichts ergeben haben.

Das Alexander-Hegius-Gymnasium stellt sich diesen Herausforderungen, um die Folgen der Pandemie für unsere Schüler:innen möglichst gut abzufangen.

Dank der Unterstützung des Förderkreises der Schule konnten wir bereits vor den Sommerferien damit beginnen, erste Konzepte zu entwickeln und in die Tat umzusetzen.

So wurde am Ende des vergangenen Schuljahres ein Förderbüro für das Fach Mathematik eingerichtet. Hier konnten und können Schüler:innen, die einen Unterstützungsbedarf im Fach Mathematik haben, einmal pro Woche 45 Minuten individuelle Unterstützung in Anspruch nehmen.

Mit dem Start in das neue Schuljahr erhielten wir Mittel aus dem „Ankommen und Aufholen“-Paket des Landes Nordrhein-Westfalen. Damit konnten inzwischen verschiedene Angebote umgesetzt werden, die die individuellen Bedürfnisse unserer Schüler:innen in den Blick nehmen.

So stand zu Schuljahresbeginn zunächst das Ankommen im neuen Schuljahr im Mittelpunkt der schulischen Arbeit. Ganz bewusst wurden in den ersten 4 Wochen keine Leistungsüberprüfungen geschrieben. Die Zeit wurde für die Diagnose des Lernstandes und der Stärkung der Klassengemeinschaft genutzt. Außerordentliche Wandertage stärkten viele Klassengemeinschaften und gaben Raum, um zwischenmenschliche Begegnungen über den Unterricht hinaus genießen und nachholen zu können. Im Rahmen des Projektes haben sich die z.B. die Religionskurse der EF auf einen Pilgerweg begeben. Startpunkt war das Gelände um das Kloster Gerleve mit der Frage „What are you looking for?“ Eigene Gedanken und Bilder, das Laufen und der Austausch als auch eine gute Portion Schweigen und Stille trugen zu echter Begegnung bei. 

Zusätzlich zur Unterstützung im Fach Mathematik verteilte das AHG Lizenzen für eine online-Lernplattform, damit Schüler:innen auch in anderen Fächer vertiefend aufholen können.

Die Praxissemesterstudierenden, die derzeit im Rahmen ihres Lehramtsstudiums an der Schule sind, unterstützen durch zusätzliche Stunden den Lernprozess in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik. Sie verstärken den Unterricht und ermöglichen so ein Teamteaching, bei dem stärker auf die individuellen Fragen und Probleme der Lernenden eingegangen werden kann.

Für Schüler:innen, die eine stärkere persönliche Unterstützung benötigen, fand in der ersten Woche der Herbstferien ein freiwilliges Lerncamp statt. 42 Schüler:innen der Mittel- und Unterstufe arbeiteten dabei in konzentrierter Atmosphäre mit beeindruckender Motivation an eigenen Lernschwerpunkten in den Hauptfächern. Unterstützt wurden sie dabei von Tutor:innen, die wir für dieses Vorhaben in der Oberstufe rekrutieren konnten. Das Lernmaterial wurde für die Schüler:innen individuell durch die jeweiligen Fachlehrkräfte zusammen gestellt.

Und auch nach den Herbstferien entstehen weitere Angebote. So entwickeln die Schulleitung und das Team für die individuelle Förderung Konzepte, wie die Bildungsgutscheine, die das Land Nordrhein-Westfalen ausgibt, für unsere Schüler:innen genutzt werden können. Wie bei allen bisherigen Angeboten stehen dabei nicht allein die Schüler:innen im Fokus, bei denen die schulische Laufbahn gefährdet ist. Auch Schüler:innen, die an vormals gut Leistungen wieder anknüpfen möchten, werden stets mit bedacht. 

Gleichberechtigt zu den Förder- und Forderangeboten setzt das Alexander-Hegius-Gymnasium auch weiterhin auf Begegnung. Das Erleben des Miteinanders ist von zentraler Bedeutung. Hier werden bewährte schulische Aktionen durch neue Angebote im Bereich der Erlebnis- und Musikpädagogik ergänzt.  

Diversity in der Schülerbücherei

„Wir sind offen“, das gilt in der Schüler:innenbücherei des AHGs im doppelten Sinne. Interessierte Schüler_innen finden eine erste Auswahl an Büchern zum Thema sexuelle Vielfalt und Diversity. Alle sind herzlich eingeladen zu stöbern und sich zu informieren.

Ein kurzer Überblick über die bisher angeschaffte Literatur:

Nanas Liebe von Sonwabiso Ngcowa, empfohlen ab 13 Jahre. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten. Die 14 jährige Nana zieht vom Land, wo sie bei ihrer Großmutter aufgewachsen ist, zu ihren Eltern am Rande von Kapstadt im Township Masi in Südafrika. In ihrer neuen Schule fühlt sie sich fremd. Dann verliebt sie sich in ein Mädchen aus der Nachbarschaft. 

Bist du schwul, oder was? Von Frank G. Pohl (Landeskoordinator „Schule der Vielfalt“), empfohlen ab 12 Jahre. „Basti ist Rapper, und die Klasse steht voll auf seinen Style. Kein Wunder, dass er da austickt, als ein Mitschüler ihn „Schwuchtel“ nennt! Basti ist doch nicht schwul! Aber warum geht ihm das Ganze dann nicht mehr aus dem Kopf? Er findet doch eigentlich Julia toll, Jungs sind ihm total egal!? So einfach ist das mit der Liebe nicht, stellt Basti fest. Und das weiß offenbar auch Ferhat, sein bester Freund …“ (vgl. Buchbeschreibung)

Weil ich so bin von Christine Fehér, empfohlen von 13 bis 16 Jahren. Die Geschichte von Jona, der mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren wurde.

Verdammt starke Liebe von Lutz van Dijk, empfohlen ab 14 Jahre. Die wahre Geschichte über zwei junge Männer, die sich zu Zeiten des 2. Weltkrieges treffen und verlieben.

Mit der Eröffnung dieser Rubrik ist das Label „Schule der Vielfalt – wir sind offen“ des AHG´s auch in der Schüler:innenbücherei präsent. Im Laufe der Zeit soll die Auswahl an Medien zum Thema erweitert werden. Es lohnt sich also, immer mal wieder reinzuschauen.

Offen sind wir auch für Vorschläge zur Anschaffung von Büchern und Medien zum Thema Diversity!

Neue Attraktion zur aktiven Pause!

Neue Attraktion zur aktiven Pause!

Kurz nach den Sommerferien war es soweit: Das Wäldchen im Außenbereich des AHGs ist komplett neu gestaltet worden und die Hauptattraktion ist wohl der Kletterparcours zwischen den Bäumen. 

Nachdem der Bauhof der Stadt Ahaus den Parcours offiziell freigegeben hatte und in der Mittagspause der Zaun entfernt worden war, hatten direkt Kinder der Klassen 7 und 6 in ihrer Pause die Möglichkeit, sich im Kletterparcours auszuprobieren. Mit großer Freude balancierten die Schüler*innen, hangelten sich über wackelnde Teller und erklommen Netz und Holzbalken. Und ziemlich schnell kamen sie auf die Idee, den Parcours als Ninja-Warriors Strecke zu nutzen, um ähnlich athletisch wie in der gleichnamigen Serie die Hindernisse zu durchlaufen und ihre Zeiten zu stoppen.

Der Parcours lädt allerdings nicht nur die Kinder der Sekundarstufe I zur bewegten Pause ein, denn kürzlich konnte beobachtet werden, dass sich auch Schüler*innen der Q2 in einer Freistunde mit Freude und Elan im Hochfangen testete. Als in einer kurzen Doppelstunden – Pause die Sechstklässler dazukamen, hieß es „Wir spielen mit den Großen Hochfangen!“ 

Zu diesen erfrischenden Begegnungen zwischen Groß und Klein passt wohl auch der weite Steinkreis im Wäldchen, der angelegt wurde, um draußen miteinander ins Gespräch kommen zu können und den Klassenraum in eine Outdoor-Atmosphäre zu verlegen. 

Den Parcours plante das AHG selbstständig, um Bewegungsmöglichkeiten in den Pausen zu schaffen. Professionelle Unterstützung lieferte dazu die ausführende Firma „FB Garten-Architektur“. Insgesamt handelt es sich um ein Kleinprojekt, das im Rahmen des Regionalbudgets aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland, dem Land NRW und der LEADER-Region Kulturlandschaft Ahaus-Heek-Legden im Zuge des GAK-Rahmenplans mit 16000 € gefördert wurde. Den restliche Betrag zur Fertigstellung übernahm der Förderkreis des AHGs!

Herzlichen Dank an alle Beteiligten zur Realisierung dieser attraktiven Kletter-, Spiel- und Bewegungsmöglichkeit!

Abiturientia 2021 - zertifiziert mit besonderen Fähigkeiten!

Am Samstag, den 19.Juni erhielten alle 77 Abiturient_innen des Alexander-Hegius-Gymnasiums ihr Reifezeugnis. 

Der Tag der Entlassung begann mit einem ökumenischen Wortgottesdienst in der Marienkirche, in dem neben der Bedeutung des schulischen Abschlusses die Bedeutung menschlich-analoger Beziehungen herausgestellt wurde.

Im Kulturquadrat wurde zunächst für die eine Hälfte der Stufe die feierliche Übergabe zelebriert und nach einer dem Hygienekonzept angepassten Reinigungspause durften die weiteren Schüler_innen in diesem feierlichen Rahmen ihr Zeugnis entgegennehmen. 

Zu jeder der beiden Veranstaltungen gratulierten in einer Rede Schulleiter Michael Hilbk und die Bürgermeisterin der Stadt Ahaus, Frau Karola Voss. Den krönenden Abschluss bildeten die jeweiligen Reden aus der Abiturientia selbst. 

Mit seiner Rede zum bestandenen Abitur formulierte Michael Hilbk nicht nur seinen Glückwunsch, sondern betonte auch den Stolz darüber, dass die jungen Menschen sich unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen in jeglicher Hinsicht hervorragend geschlagen haben. So betonte er, dass dieser Jahrgang eben nicht nur fachspezifische und geprüfte Ergebnisse abgeliefert habe, sondern vielmehr weitere Kompetenzen durch die Krisenzeit erworben hatte. Dazu gehöre das Selbst- und Zeitmanagement, Frustrationstoleranz, Stressresistenz, Flexibilität sowie ein routinierter Umgang mit IT und Multi-Tasking. Allesamt Fähigkeiten, die die Abiturient_innen in einem ganz eigenen Zertifikat bescheinigt bekamen, gestempelt, gesiegelt und unterzeichnet durch den Schulleiter und die Bürgermeisterin. 

Frau Voss selbst illustrierte ihr Grußwort mit einer Karikatur, die davon erzählt, dass Lernen sehr viel zu tun hat mit den individuellen Fähigkeiten jedes Einzelnen. Demzufolge ist es unerlässlich, sich immer wieder darauf zu besinnen, welche Stärken in einem selbst da sind, die entdeckt werden wollen. Zudem ermutigte die Bürgermeisterin die jungen Menschen mit den Worten Albert Einsteins „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“ In allem Reden und in der Zugewandheit, mit der Frau Voss ihren Worten Ausdruck verliehen hat, war die Freude spürbar, an diesem feierlichen Abschluss mit der Überreichung der Abiturzeugnisse teilnehmen zu dürfen. 

Jost Niehues und Gabriel Hackenfort präsentierten in der ersten Gruppe ihre ganz eigene Perspektive auf die Schullaufbahn inklusive des Krisenmodus der Coronazeit. Nicht nur die Schülere_innen mussten lernen mit den Gegebenheiten des Distanzunterrichtes zurecht zu kommen, sondern Jost und Gabriel analysierten in heiterem Zusammenspiel, dass auch Lehrkräfte sich an das Unterrichten ohne den gemeinsamen Live-Raum gewöhnen mussten. 

In der zweiten Gruppe gestalteten Alina Hund und Dunja Mustafa ihren Dialog in einem illustren Rückblick auf eine ganz besondere Schulzeit. Dunja und Alina nahmen Bezug auf das Abi-Motto der Jahrgangsstufe „How I got my Abi“. Damit formulierten die beiden die Frage nach der Art der  Bewältigung coronamäßiger Anforderungen eines auf sich gestellten Lernens. Und gewährten den Zuhörenden einen Eindruck der Schwierigkeiten und Befürchtungen, die diese Aufgabe mit sich brachte. Aber genau das gehört nun zur Geschichte und zur gemeinschaftlichen Identität dieser Stufe, so dass diese Frage am Final-Tag in festlichem Ambiente in den Hintergrund rücken durfte. 

Auch wenn die Vergabe in dem Infektionsschutz angepassten Gruppen stattfinden musste, so hatte dieser Jahrgang dennoch – auch mit dem gemeinsamen Start in der Kirche – einen eindrücklichen  Rahmen für den Abschluss der Schullaufbahn am AHG. 

Neue Fünftklässler (2021/'22)!

Wir freuen uns sehr, dass wir alle für das Schuljahr 2021/22 angemeldeten Grundschüler_innen nun doch persönlich begrüßen dürfen!

Der Kennenlernnachmittag findet am Freitag, den 11.Juni 2021 am AHG statt. Wir werden die Klassen in jeweils eigenen Zeitfenstern empfangen, so haben die Kinder die Möglichkeit, sich mit ihrer Klassenleitung und den neuen Mitschüler_innen zu treffen und ihren Klassenraum zu besichtigen. 

Wichtig ist, dass alle Beteiligten einen tagesaktuell negativen und nachgewiesenen Corona-Schnelltest (Bürgertest)vorweisen können.

Eine entsprechende Einladung wird zeitnah verschickt! 

Unterricht ab dem 31.Mai '21!

Wir freuen uns auf einen Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler ab dem 31. Mai 2021!

Auch der Ganztag mit seinen Angeboten wird wieder regulär umgesetzt.

Über Regelungen zum Angebot eines warmen Mittagessens sind wir mit der Stadt im Gespräch.

Im Verlauf der nächsten Woche werden alle Schüler_innen und Elternhäuser über einen neuen angepassten Stundenplan informiert.

Unser Hygienekonzept wird selbstverständlich weiterhin Bestand haben; das bedeutet, dass Abstandsregel, Tragen einer medizinischen Maske und Selbsttestung die Voraussetzung bilden, um am Unterricht in der Schule teilzunehmen. 

Dankeschön an das Medienteam!

Am Dienstag gab es in der ersten großen Pause ein Überraschungstreffen im Lehrkräftezimmer: die drei Vertreterinnen der SV, Jule Grummel, Marina Schlums und Pia Bräutigam bedankten sich beim Medienteam für den reibungslosen Ablauf der iPad-Übergabe an die Schüler_innen. 

Daniela Gremm, Markus Hemsing, Andreas Högele und Lukasz Targas hatten sich in den vergangenen Wochen um sämtliche Angelegenheiten gekümmert, um mit den Schüler_innen den Einstieg in die digitale Welt des iPads als Lerngerät am AHG zu organisieren. 

Dabei ging es nicht nur um die von den Familien erworbenen Neugeräte, die über die Gesellschaft für digitale Bildung bestellt worden waren, sondern ebenso um schülereigene Geräte, die eingerichtet werden mussten, um zwei Oberflächen zu haben – eine, die sie zu Hause privat nutzen können und eine, mit der sie in der Schule arbeiten ohne auf freizeitmäßige Spiele beispielsweise zugreifen zu können. 

„Wir wollten uns im Namen aller Schüler:innen bedanken für das, was die vier in den letzten Wochen und Monaten geleistet haben, um das AHG auf diesen wirklich vorzeigbaren digitalen Stand zu bringen!“ Mit diesen Worten und mit Blumen und Schokolade würdigten die Schülerinnen das ausgiebige und nervenstarke Engagement des Medienteams! 

Vielfalt benötigt Toleranz!

Der 17. Mai ist der internationale Tag gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie (engl.: International Day against homophobia, transphobia and biphobia = IDAHOBIT). Mit diesem Tag weisen Menschen überall auf der Welt auf Diskriminierungen und Gewalt hin, indem sie ein Zeichen für gleiche Rechte und Akzeptanz setzen. 

In diesem Jahr waren die Vorbereitungen sicherlich erschwert durch die unterschiedlichen Präsenzzeiten der Schüler_innenvertretung. Dennoch ist ein signifikantes Plakat entstanden, welches für sich spricht!

376 Sportabzeichen am AHG!

In der vergangenen Woche erhielten insgesamt 376 Schüler_innen der Jahrgänge 5 – Q2 ihre Ehrung für sportliche Leistungen in den unterschiedlichen Disziplinen zur Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination und Schwimmfertigkeit. Davon gab es 92 mal das Abzeichen in Gold, 185 mal in Silber und 99 Bronzeabzeichen. Gerade im Hinblick auf einen coronabedingten Sportunterricht im Distanzlernen ist das Ergebnis absolut bemerkenswert! 

Darüber freute sich nicht nur der Initiator der sportlichen Anforderungen, Markus Hemsing, sondern es gratulierte – aus Gründen des Infektionsschutzes schriftlich – auch die Sparkasse Westmünsterland. Die Sparkasse gehört zu den nationalen Förderern des deutschen Sportabzeichens und ist in den vergangenen Jahren traditionell bei der Ehrung der Teilnehmenden am AHG dabei gewesen.

Auch so kann ein Beitrag gemäß dem Leitsatz für ein gesundheits- und umweltbewusstes Leben aussehen. Die Urkunden und Anstecknadeln, die die sportlichen Erfolge bescheinigen, werden über die jeweiligen Klassenleitungen an die Schüler_innen im Wechselunterricht vergeben. Im Bild zu sehen sind Kinder aus der Klasse 6a, Schulleiter Michael Hilbk und Sport- und Klassenlehrer der 6a Markus Hemsing. Herzlichen Glückwunsch an alle Teilnehmenden!

Doch das Sportabzeichen ist nur ein Beitrag zur gesundheitsfördernden Bewegung. Denn das AHG nimmt in diesem Jahr als komplettes Schul-Team am Ahauser Stadtradeln teil. Bis zum 21. Mai zählt jeder geradelte Kilometer aller Beteiligten! Dazu gehören nicht nur Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte; Eltern radeln mit, Menschen aus dem Sekretariat und es gibt sogar ein Team „Flotte Pedale Großeltern“! Die Freude am gemeinsamen Unterwegssein liegt der Fachschaft Sport am Herzen, die die Schulgemeinde motiviert hat, sich zu bewegen, das Rädchen zu nutzen und dabei umweltfreundliche CO₂ Werte zu erzielen.